Matthias Grote Planungsbüro

Unsere Referenzen (Auszüge)

Rumänien - Ausgrabung 2011 - Porolissum
 
Zur unterstützung einer internationalen Ausgrabung in Porolissum (Rumänien), wurde die Ausgrabung per 3Dscannen begleitet.
Jeden Tag wurde zwei mal ein Scan der Ausgrabung durchgeführt, um den Fortschritt zu dokumentieren. Bei besonderen Vorkommnissen wurde zusätzlich gescannt, um später die Positionen der Fundstücke besser und vor allem schneller bestimmen zu können.
Der Vorteil ist, dass, ähnlich wie bei Fotos, der Vorgang der Aufnahme sehr schnell und zeitnah erfolgt.
Aus den so gewonnenen Daten wurden im ersten Schritt als Orthofotos aufbereitet, um einen korrekten Grundriss als Grundlage für weitere Ausertungen zu erhalten.
Grundriss
Scan 134
 
 

 


Porolissum (Rumänien),
Grundriss / Orthophoto
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Bundespräsidentenvilla Berlin (2006)
 
Zur Dokumentation für die Denkmalschutzbehörde wurde vor umfangreichen Umbaumaßnahmen die komplexe Dachkonstruktion und die Fassade der Bundespräsidentenvilla in Berlin Zehlendorf aufgemessen. Durch die hohe Informationsdichte des 3Dscannens konnten auch kleinste Ornamente und Zierelemente maßstabsgetreu in den Plänen wiedergegeben werden.
 
 

 


Bundespräsidentenvilla,
Ansicht der Fassade
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Wasserbetriebe, Berlin (2007)

Zum Zwecke der Neugestaltung des Fußbodens und Modernisierung der Abflussinstallationen einer Faulschlammverbrennungsanlage wurden 3D-Modelle erstellt. Für weitergehende
Planungen war es erforderlich die Morphologie des Bodens möglichst exakt zu erfassen.
Herkömmlich wären hierfür wenige hundert diskrete Punkte in einem groben Raster
gemessen worden. Durch das 3Dscannen konnte die Oberfläche aus vielen Millionen
Messpunkten extrahiert und an jedem beliebigen Punkt der Anlage die exakte Höhe abgegriffen werden. Zudem ist die Beschaffenheit des Bodens im 3D-Modell sehr leicht zu erkennen und für weiterführende Planungen leicht zu interpretieren.
 
 

 



Wasserbetriebe Berlin, 3DPlanungsgrundlage mit verformungsgerechtem Fussboden für den Ingenieurbau“
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Exzenterhaus, Bochum (2006)

Für das Bauvorhaben „Exzenterhaus Bochum“ wurde ein verformungsgerechtes 3D-Modell eines Hochbunkers erstellt. Aus 7 Milliarden gemessenen 3D-Punkten ist ein derart exaktes Modell extrahiert worden, dass nicht nur für Visualisierungen genutzt werden kann, sondern auch für die wesendlich anspruchvolleren Bereiche der Planung, der statischen Berechnungen
und des Denkmalschutzes verwendet wird. Im Gegensatz zu vielen 3D-Modellen besteht dieses nicht aus festen geometrischen Formen wie Zylindern oder Quadern. Das Modell besteht ausschließlich aus Freiflächen die jede kleinste Verformung oder Schiefstellung (z.B. Bau- und Kriegsschäden) wiedergeben. Das heißt alle Projektbeteiligten können mit der
gleichen Planungsgrundlage arbeiten.
 
 

 



Exzenterhaus Bochum, vollständig verformungsgerechtes 3D-Modell (!) eines Hochbunkers
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Mittelalterliche Kirche, Basdorf (2001-2006)
 
An der kleinen Gemeindekirche werden ein regelmäßigen Abständen Beweissicherungsmessungen durchgeführt. Hierzu wurde auch das Gewölbe gescannt. Mittels Höhenlinien wurde der Gewölbeverlauf in 2DCAD Plänen dargestellt. Ohne 3Dscannen wäre es kaum möglich eine solch asymmetrische Oberflächenstruktur derart verformungsgerecht und hochaufgelöst aufzeigen zu können.

 

 


Mittelalterliche Kirche,
Topographie des Deckengewölbes
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Wasserbetriebe, Berlin (2004-2006)
 
Für die Wasserbetriebe Berlin sind mehrere Wasserwerke und Pumpstationen per 3Dscannen erfasst. Die entstandenen 2D und 3D Pläne werden für Modernisierung und Umbauplanung verwendet. Umbaumaßnahmen können jetzt zuverlässiger auf Kollisionen, zulässige Durchgangshöhen- oder breiten geprüft werden.
 
 

 


Wasserbetriebe Berlin,
3D-Modell für virtuelle Kollisionstests
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BMW-Werk, Leipzig (2004-2005)
 

Die seinerzeit modernste Automobilfabrik BMW-Leipzig ist direkt nach seiner Fertigstellung und vor Beginn der Serienproduktion von PKWs komplett (!) gescannt und modelliert worden Jegliche Änderungen an z.B. den Gebäuden, Rohrleitungssystemen oder den Produktionsstrassen können nun vorab mit großer Planungssicherheit im 3D-Modell simuliert werden.
 
 

 

 

Wasserbetriebe, Karlsruhe (2005)
 
Es sind mehrere Trinkwasserreservoire aufgemessen und modelliert worden. Die Modellierung umfasste sowohl die Frischwasserbecken, Rohrleitungssysteme und Pumpstationen als auch die Gebäude und die dazugehörige Grundstücke. Dem Kunden konnten komplette 3D-Modellierungen seiner Liegenschaften inklusive Topographie und technischen Installationen im CAD-Dateiformat übergeben werden.
 
 

 


  
Karlsruhe,
3D-CAD Pläne der Liegenschaft und von Teilen des Rohrleitungssystems
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Neues Waldstadion, Frankfurt/Main (2004)
 
Beim Frankfurter Waldstadion wurde eine Überprüfungsmessung der Dachkonstruktion (Seiltragwerk) durchgeführt. Hierzu wären herkömmliche Methoden nicht geeignet bzw. zu teuer gewesen. Die Auswertung erfolgte anschließend über dreidimensionale CAD-Zeichnungen, die zur statischen Überprüfung erstellt wurden. Dieses war die kostengünstigste und schnellste Lösung!
 
 

 


Neues Waldstadion,
Punktwolke (Scan)
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Renaissance Theater, Berlin (2004)
 
Geplante Umbau und Restaurierungsarbeiten machten eine detaillierte Bestandsaufnahme des denkmalgeschützten Art-Deko Theaters mit original 20iger Jahre Einrichtung notwendig. Durch das 3Dscannen ließ sich die Erfassung der geschwungenen und detailreich verzierten Bereiche im Foyer und Zuschauerraum beschleunigen und kostengünstig realisieren.
 
 

 


Renaissance Theater,
verformungsgerechter Grundriss des Erdgeschosses
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St. Stephankirche, Tangermünde (2003)
 
In dem gewaltigen Dachstuhl (60m x 40m x 30m) der über 500 Jahre alten, denkmalgeschützten St. Stephanskirche von Tangermünde wurden über 12 Milliarden (!) Messpunkte generiert. Aus der Punktwolke wurden, in allen 3 Dimensionen verformungsgerechte Schnitte und Grundrisse in beliebigen Ebenen extrahiert. Die sehr hohe Genauigkeit konnte bis in die unzugänglichsten Winkel im Firstbereich eingehalten werden.
 
 

 


Tangermünde,
verformungsgerechter Grundriss des Dachgeschosses
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Neues Museum, Berlin (2003)
 
In Verbindung mit der Radarmessung wurden neben der gescannten Außenform auch die konstruktiven Strukturen unter der Oberfläche einer Säule sichtbar gemacht. Konstruktionen oder Gefügeschäden können zerstörungsfrei erfasst und millimetergenau kartiert werden. Dieses ist eine neue Dimension der Bestandsaufnahme! Bei der Säule im Neuen Museum Berlin konnten so Rissbilder, die oberflächig nicht sichtbar sind, entdeckt und dargestellt werden.
 
 

 


Neues Museum,
Säule 1 als 3D-CAD Modell mit kartierten Rissverläufen
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Flughafen Hamburg (2003)
 
Während des Neubaus des Terminal 2 am Internationalen Flughafen Hamburg wurde für die Planung und Fertigung der Fassadenelemente ein hochgenaues Aufmass des Rohbaus erstellt. Das 3Dscannen erlaubt explizite Hinweise auf die Schiefstellung oder Verdrehung einzelner Bauteile, welche beim klassischen Aufmass in nur einer Ebene nicht auffallen.
 
 

 


Flughafen Hamburg,
Terminal 2 im Rohbau
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Am Westfleth 35 Buxtehude (2002)
 
Für die Ausbauplanung des Denkmalgeschützen Fachwerkhauses von 1560 wurde ein Verformungsgerechtes Aufmass des Dachgeschosses durchgeführt. Die hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit der 3D-Aufmasse erlaubt es, mit erheblich geringeren Toleranzen zu planen, als bei einem herkömmlichen Aufmass mit althergebrachtem Messwerkzeug.
 
 

 


Buxtehude,
verformungsgerechter Schnitt durch das Dachgeschoss
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Kalabscha Tor Ägyptisches Museum Berlin (2002)
 
Zur Erstellung einer besonders realitätsnahen Visualisierung wurde das, aus dem Jahr 20 v. Chr. stammende Eingangstor einer Tempelanlage bei Assuan, hochauflösend gescannt. Um die Informationsdicht zu erhöhen wurden anschließend mehrere Digitalfotos auf die Punktwolke gemappt. Kleinste Bruchstellen und Risse sind nun millimetergenau zu lokalisieren.
 
 

 


Kalabsha Tor,
real und texturiertes 3D-Modell
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Freiburger Münster, Freiburg (2001)
 
Am Freiburger Münster wurde eine Technologiestudie durchgeführt. Hierbei wurde erforscht inwieweit es möglich ist in texturierten Scans Distanzen zu messen und welche Genauigkeiten bei Unterschiedlichen Oberflächenstrukturen erzielt werden können.
 
 

 


Freiburger Münster,
real und Punktwolke
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Bavaria, München (2001)
 
Zum Zwecke einer zuverlässigen Oberflächenbestimmung aus der sich Gewichtsbestimmungen für statische Berechnungen ableiten lassen wurde die größte Monumentalplastik Europas via 3dscannen vermessen. Das stark von Touristen frequentierte Denkmal konnte aufgrund des Einsatzes der neuen Technologie gerüstfrei bleiben.
 
 

 


Bavaria,
Texturiertes 3D-Modell
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