Matthias Grote Planungsbüro

Denkmalvermessung

Im Bereich des Denkmalschutzes stellen sich besondere Herausforderungen. Neben dem Anspruch an den Umfang des Ergebnisses, Idealisierungen sind nicht erwünscht, kommen die extremen Genauigkeitsanforderungen des Denkmalschutzes. Hierzu bietet sich gerade das 3Dscannen an.

Allein oder zusammen mit der Photogrammetrie ist diese Technik in Bezug auf die Genauigkeits- und wirtschaftlichen Anforderungen die ideale Lösung.

Neben der klassischen Bestandsaufnahme und der Kartierung bieten sich ganz neue Varianten des Denkmalschutzes an.

Ein Beispiel: Bisher wurde Objekten, die nicht zu den besonders schützenswerten Gebäuden zählten (z.B. eine kleine Dorfkirche an einer stark befahrenen Straße), eine eher stiefmütterliche Behandlung zuteil. Durch das Laserscanning besteht nunmehr die Möglichkeit, Objekte vorsorglich scannen zu lassen und diese Punktwolken erst auszuwerten, wenn ein Bedarf real vorhanden ist. Bei dem Beispiel der Dorfkirche z.B. dann, wenn ein Lastwagen in diese gefahren ist.

Die Auswertungskosten entstehen somit erst wenn dieser Bedarf sich durch z.B. Zerstörung oder Vandalismus direkt stellt. Im Falle des Lastwagens wären die Auswertungskosten für die Reparatur der Kirche durch den Verursacher zu tragen.

Siehe auch Skulpturenscannen

 


Westfleth 35 Buxtehude,
Graustufenbild eines Scans
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Westfleth 35 Buxtehude,
erbaut 1560
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